KLOSTERSTRASSE 65

Wohnhaus, Berlin 2012

durchgeführt von HILMER & SATTLER und ALBRECHT

Wettbewerbsprojekt

Bild: Jan Pautzke

Bild: Hilmer & Sattler und Albrecht

Bild: Jan Pautzke

Bild: Jan Pautzke

Bild: Jan Pautzke

Das Wohnbauprojekt „Klosterstraße 65“ befindet sich in einer sehr zentralen aber äußerst ruhigen innerstädtischen Situation – umgeben von einer heterogenen Nachbarschaft.

Linksseitig angrenzend die Parochialkirche, rechtsseitig die Brandwand des Büro- und Geschäftshausblocks der Gebr. Tietz sowie gegenüberliegend das „Alte Stadthaus“ mit seiner stark rustizierenden Fassade. Der rückwärtige Gebäudetrakt schließt an die Stirnseite des in den Blockinnenraum ragenden Flügels des Gemeindehauses an.

Der Wohnkomplex öffnet sich U-förmig zur Parochialkirche, so dass ein attraktiver, begrünter Innenhof mit Blickbeziehung aller Wohnungen zur Kirche entsteht.

Der zentrale Zugang zur Wohnanlage erfolgt über einen repräsentativen Durchgang von der Klosterstraße zum gemeinsamen Innenhof. Alle 4 Treppenräume werden über den Innenhof erschlossen.

Der neue Baukörper nimmt mit seiner vertikalen Gliederung Elemente aus der Nachbarschaft auf (Parochialkirche, Gemeindehaus), interpretiert diese aber eigenständig und im Sinne der Bauaufgabe „Wohnen im städtischen Umfeld“. Die Gliederung der Fassade in Sockelzone, Regelgeschosse und Staffelgeschosse, zusätzliche plastische Elemente wie Gesimsbänder und zurückspringende Putzflächen und Fensterrahmungen sowie die geplanten, vollständig zu öffnenden Wintergärten (Fassade Klosterstraße) unterstreichen die Wirkung einer hochwertigen Wohnhausfassade im städtischen Umfeld.