COFELY-AREAL LINDAU

Wettbewerb mit mahl gebhard konzepte - 4. Platz, Lindau 2016

durchgeführt von HILMER SATTLER ARCHITEKTEN Ahlers Albrecht

Wettbewerbsprojekt

Bild: HILMER SATTLER ARCHITEKTEN

Bild: HILMER SATTLER ARCHITEKTEN

Bild: HILMER SATTLER ARCHITEKTEN

Bild: HILMER SATTLER ARCHITEKTEN

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Eine geschlossene bauliche Abschirmung zur lauten Kemptener Straße ist sicherlich notwendig. Im Inneren des Geländes erscheint uns jedoch eine offene Agglomeration von Wohnhäusern, die von jeder Wohnung Ausblicke in differenzierte Raumfolgen ermöglicht, die sinnvolle stadträumliche Haltung zu sein. Die östlich und südlich anschließenden Stadtquartiere Lindaus weisen ihrerseits keine langen Randbebauungen, Zeilen oder Blöcke auf, sodaß trotz der schachbrettartigen Eigenwilligkeit des neuen Quartiers ein Gesamtzusammenhang entsteht. Jedes einzelne der Häuser hat einen komplexen Bezug zu den umliegenden offenen Hofräumen und ebenso zu der nordwestlich angrenzenden Obstbaumwiese.

Die Anordnung und Ausformung der Baukörper ermöglicht tiefe Durchblicke innerhalb des Gebietes, der zentrale Freiraum steht in direktem Bezug zum Grünzug Ach im Westen. Durch die Abstaffelung der Gebäudehöhen nach Norden hin entsteht ein harmonisches Zusammenspiel mit der bestehenden Nachbarbebauung.

An der südlichen Ecke des Geländes hinter dem Lindaupark markiert ein höheres Haus den Auftakt zum neuen Quartier.

Die Haustypen im Inneren des Quartiers gruppieren die Wohnungen jeweils um ein von oben belichtetes, großzügiges Erschließungsatrium mit Glasdach. Einschnitte durch Dachterrassen im obersten Geschoß geben den Baukörpern zusätzliche Gliederung und ein differenziertes Erscheinungsbild. Als Materialien schlagen wir eine helle Klinker Verblendung im Zusammenspiel mit weißen Holzfenstern und –balkonbrüstungen vor um dem Quartier seine freundliche und natürliche Ausstrahlung zu geben – gerade im Gegensatz zu den großen Glas- und Metallflächen des Lindauparks.

Das neue Herzstück des Quartieres ist das zentrale, gemeinschaftlich geprägte Aktionsband mit differenzierten Aufenthaltsflächen, die durch die kurzen Wege im Inneren des Quartiers leicht erreichbar sind. Das ruhige, nachbarschaftliche Quartier ist größtenteils eine PKW-freie Zone – die Zufahrten zu der Tiefgarage und die Besucherstellplätze mit einer Wendemöglichkeit bilden die einzigen frei befahrbaren Bereiche.